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02.05.2016 - 22:44 von Admin


WHV mit Überraschungscoup in Coburg – Tobias Schwolow mit neun Treffer

Am vergangenen Freitag stand für den WHV das schwere Auswärtsspiel beim Tabellendritten HSC 2000 Coburg auf dem Programm. Man hatte sich schon am Donnerstagmittag auf die lange Reise in den Süden gemacht und einen Zwischenstopp in Großwallstadt eingelegt. Am Freitagmorgen ging es dann die restlichen Kilometer nach Coburg weiter.
Und was das für ein Spiel werden sollte: Der Gastgeber aus Coburg ging nach fünf Minuten mit 3:1 in Führung, die der WHV dank Tore von Rene Drechsler und Tobias Schwolow (2x) schnell ausgleichen konnte. Nach neun Minuten ging der WHV das erste Mal in Führung, doch Coburg gelang schnell der Ausgleich zum 6:6 nach 13 Minuten. Dann aber begann das WHV-Spiel richtig in Fahrt zu kommen. Tobias Schwolow, Steffen und Janik Köhler erhöhten für den WHV auf 6:9. Dann nahm Coburg die Auszeit. Diese fruchtete aber wenig, der WHV schaubte weiter am Ergebnis und konnte bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit auf 9:14 erhöhen. Moritz Barkow, Rene Drechsler, Lukas Mertens und Evgeny Vorontsov (2x) verwandelten für den WHV. Mit 12:16 ging es dann in die Kabine – der WHV hatte das Spiel beim Tabellendritten absolut im Griff.
Auch nach der Pause blieb der WHV seinem Spiel treu und konnte gar auf 14:20 erhöhen – da schien eine kleine Sensation in der Luft, konnte man mit einem derartigen Resultat bis dato beim Tabellendritten nicht rechnen. 16:23 stand es nach guten 40 Minuten und Coburg wurde allmählich nervös und versuchten nochmal alles in die Waagschale zu werfen. Als Tobias Schwolow – bester WHV-Torschütze – nach 45 Minuten zum 19:26 verwandelte, schien die kleine Sensation perfekt. Doch Coburg wehrte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Heimklatsche und dank eines bärenstarken Florian Billek – mit 13 Toren Man of the Match – kamen die Gastgeber wieder heran. Beim Stand von 21:16 nahm Chrissie die Auszeit, doch dann folgten drei Treffer des besten Torschützen des Spiels und der WHV war nur noch auf 24:26 davon – und zehn Minuten standen noch aus. Wird der sicher geglaubte Sieg etwa noch aus der Hand gegeben?
Janik Köhler wollte dies verhindern und netzte zum 24:27 ein. Nun begann die hektische Schlussphase: Zwei Treffer Coburgs stellten den 26:27-Anschlusstreffer her. Nun begann das große Zittern. Ein verwandelter Siebenmeter durch Tobias Schwolow lass Coburgs Trainer Jan Gorr die Auszeit nehmen für den finalen Akt. Doch Atze machte mit seinem Tor zum 27:30 alles klar und Florian Billek von Seiten der Coburger stellte den 28:30-Sensationsssieg in Coburg den Schlusspunkt.
Unfassbar, wie man diese Coburger Mannschaft, die derzeit am Aufstieg in die 1. Liga arbeitet, so souverän enteilen konnte. Dank eines starken Florian Billeks aber konnte der Gastgeber es am Ende noch einmal spannend machen. Dennoch ist der Überraschungscoup in Coburg mehr als verdient.
Am kommenden Samstag geht es dann in heimischer Halle weiter. Dann erwartet der Coburg-Bezwinger den ASV Hamm/Westfalen. Anwurf ist um 19.30 Uhr!


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